Wissenschaft heißt: faktenbasiert entscheiden.

Wir leben gerade in herausfordernden, grotesken Zeiten und fühlen mit denen, die in diesen schweren Zeiten auch noch einen Menschen verloren haben oder voller Angst leben.

Warum verhalten viele Menschen sich gerade so sonderbar? Ist es überhaupt in Ordnung, sich noch „normal“ zu verhalten – zur Arbeit zu gehen, anderen Menschen zu begegnen? Woher genau kommt diese unterschwellige, undefinierte Angst, die gerade in jede Ritze unseres Denkens eindringt und sich dort breit macht?

Es fehlt uns vor allem an einem: klaren Informationen. Prospektive Analysen, das geben die Regeln guter Wissenschaft klar vor, sollten üblicherweise von neutralen und unvoreingenommenen Personen vorgenommen werden, die kein eigenes Interesse an den Ergebnissen haben. Verzerrende Variablen müssen identifiziert und benannt werden, bevor Ergebnisse – dann auch vollständig – präsentiert oder gar gedeutet werden. Das ist aktuell ärgerlicherweise in der öffentlichen Wahrnehmung nicht der Fall: Analysen oder Teilanalysen, mit denen uns Medien derzeit eindecken, verschaffen lediglich Einzelnen eigene Vorteile (Einschaltquoten, Werbeeinnahmen, Aufmerksamkeit).

Warum hören wir immer nur von den Infizierten? Wo sind die Zahlen über die vielen mit dem Virus positiv getesteten Personen, die gesund sind und bleiben? Diese Daten werden nicht kommuniziert – es ist noch nicht einmal möglich, sie herauszufinden. Warum nicht?

Wir als unabhängiges wissenschaftliches Institut fordern bei aller Vorsicht und dem Ernst der Lage, dass hochkomplexe Fakten transparent und offen kommuniziert werden. Wir fordern, dass für die Bewertung von wissenschaftlichen Daten auch die Grundzüge der guten klinischen und wissenschaftlichen Praxis eingehalten werden, bevor Panik verbreitet wird, und nehmen hier insbesondere die Medien in die Pflicht! Der gesundheitliche Schaden, der aktuell durch die Panik angerichtet wird, erscheint uns nicht verantwortungsvoll. Hier ist die Politik gefragt!

Jeder Einzelne kann dafür sorgen, dass sich Viren nicht ausbreiten, Händewaschen und ein hygienisches Miteinander sind hierfür sinnvoll. Das Horten von Klopapier ist es nicht! Wir fordern jeden Einzelnen auf, sich die Fakten jenseits der leuchtenden halsschreierischen Blogs, Beiträge und Nachrichten großer Nachrichtensender anzusehen und notwendige Handlungsempfehlungen ernst zu nehmen, für unsere gesetzlich verankerten Rechte einzutreten UND ein menschliches Miteinander zu zeigen!

Uns beruhigt, dass sich abseits der Massenpanik Menschen formieren, um leise und im Stillen anderen zu helfen. Wir verhalten uns verantwortungsvoll und versuchen, mit klarem Blick geradeaus zu schauen, um weiterhin nach ethischen Grundsätzen klinische Studien durchzuführen und Innovationen sicher und zügig unseren Mitmenschen zur Verfügung zu stellen.